Jugend

Favoriten wurden ihrer Rolle gerecht

signVon Uwe Spranger Müncheberg (MOZ) Gusow/Platkow, Ortwig und Treplin haben in diesem Jahr die besten Jugendfeuerwehren in Märkisch-Oderland. Ihre Nachwuchstruppen setzten sich am Sonnabend bei der Kreismeisterschaft in Müncheberg gegen die Konkurrenz durch. 25 Mannschaften waren angetreten.

sign"Gusow/Platkow, Treplin und Batzlow" sah Kreisjugendwart André Strehmann vor dem Wettkampf in der Favoritenrolle. "Auch Bad Freienwalde ist immer ziemlich stark", fügte er hinzu. Und am Ende lag er mit seinen Tipps ziemlich richtig. Allerdings kämpften auch alle anderen, angefeuert von ihren Betreuern, mitgereisten Fans und den Besuchern auf dem Sportplatz in der Münchenberger Rudolf-Breitscheid-Straße mit Einsatz und Bravour um die besten Zeiten und Treffer in den Disziplinen Löschangriff, Gruppenstaffette und 5x80-Meter-Staffel - auch wenn es diesmal nicht um die Qualifikation für eine Landesmeisterschaft ging.
Insgesamt 77 Jugendfeuerwehren mit knapp 900 Mitgliedern gibt es derzeit in Märkisch-Oderland, so Strehmann. Rund ein Drittel war bei dem Wettkampf vertreten - eine gute Quote. Erstmalig dabei war das Amt Barnim-Oderbruch. "Sonst war von uns immer nur Bad Freienwalde am Start", sagte Peter Sperr, der Bereichsjugendwart, der in diesem Jahr erstmalig eigene Meisterschaften ausrichten konnte. Und die Neulewiner schlugen sich achtbar, landeten mit ihrer ersten Mannschaft bei den 10- bis 14-Jährigen im Mittelfeld.
Nicht das erhoffte Ziel schafften die Randberliner aus Neuenhagen. Eigentlich wollten sie Rang vier aus dem Vorjahr verbessern, so ihr Verantwortlicher Werner Zeugmann. Am Ende rutschten sie jedoch einige Plätze nach hinten. Insgesamt 18 Nachwuchsfeuerwehrleute, darunter zwei Mädchen, sind im Ort aktiv. Auch Bruchmühles Jungen konnten ihrer Pokalsammlung keinen weiteren hinzufügen, in der laut Jessica Lojewski und Martin Rieck schon Trophäen von Bundeswettbewerben und Landes- sowie deutschen Meisterschaften stehen. 15 Leute haben die beiden, die einst selbst in der Jugendwehr begannen, derzeit unter den Fittichen. Im Team der 15- bis 17-jährigen Jungen liefen bei ihnen ein Sechs- und ein Achtjähriger mit.

sign"Es kommt nicht auf die Zahl der Jugendfeuerwehrleute an, sondern auf das Team", sagte der Kreisjugendwart. "Der eine kann besser rennen, der andere kann die Knoten besser, der dritte besser mit der Spritze zielen", erklärte er. Schließlich würden in der Jugend die Grundlagen für spätere Einsätze gelegt, werde hier für Nachwuchs der Feuerwehren im Kreis gesorgt. Allerdings sei das Hantieren mit den Spritzen schon am beliebtesten, ergänzte Sperr.
Seit nunmehr 15 Jahren gibt es übrigens im Kreis gemeinsame Aktivitäten der Jugendwehren. Dafür sagte Strehmann allen Kindern, Jugendlichen und Betreuern Dank. Für knapp 500 von ihnen geht es zum Jubiläum im November ins Fürstenwalder Spaßbad Schwapp. Ebenso dankte Strehmann den Meisterschaftsgastgebern aus Müncheberg. "Es steckt ' ne Menge Vorbereitung in so einem Wettkampf", würdigte er und wünschte sich, dass die Nachwuchstruppen künftig noch mehr Unterstützung bekommen.

AK 15-17 männlich: 1. Gusow/Platkow, 2. Müncheberg, 3. Treblin, 4. Lebus, 5. Altlandsberg, 6. Bruchmühle

AK 15-17 weiblich: 1. Gusow/Platkow, 2. Golzow

AK 10-14 männlich: 1. Ortwig, 2. Treplin, 3. Seelow, 4. Bad Freienwalde I, 5. Neuenhagen Insel, 6. Batzlow, 7. Neulewin I, 8. Müncheberg, 9. Garzau-Garzin, 10. Neuenhagen b. Bln., 11. Bad Freienwalde II, 12. Trebnitz/Jahnsfelde, 13. Neulewin II, 14. Hermersdorf/Hoppegarten (Mübg)

AK 10-14 weiblich: 1. Treplin, 2. Seelow, 3. Bruchmühle

signTextquelle: www.moz.de

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