







Landrat Gernot Schmidt ließ es sich am Donnerstagabend nicht nehmen, bei der Eröffnung des jährlichen Sommerlagers der Jugendfeuerwehren in Märkisch-Oderland dabei zu sein. Daran nehmen im Münchberger Ortsteil Münchehofe zurzeit 192 Teilnehmer ab acht Jahren aus 19 Wehren teil, darunter etwa ein Drittel Mädchen. Schmidt lobte das Engagement der jungen Leute und ihrer Betreuer.

Auch Kreisjugendwart André Strehmann hofft, dass zumindest ein Teil des Nachwuchses später in die Einsatzabteilungen wechselt. Viele gut ausgebildete junge Leute würden jedoch wegen fehlender Ausbildungs- und Arbeitsplätze die Region verlassen. Strehmann weiß, wovon er spricht. Auch er hat einige Monate in Bayern gearbeitet, ehe er wieder zurückkehrte. Seine Feuerwehrkenntnisse hätten ihm in der Heimat auf Zeit allerdings viel genutzt. "Nach Feierabend allein herumzusitzen, das konnte ich nicht." Angenehm überrascht sei er jedoch über die sehr herzliche Aufnahme gewesen.

André Strehmann strebt an, dass künftig alle Jugendwehren aus Märkisch-Oderland beim Sommerlager vertreten sind. So sind jetzt erstmals Lebus, Treplin, Podelzig und Reitwein aus dem Altkreis Seelow dabei. Kontakte zu den Bad Freienwaldern müssten neu geknüpft werden, sagte er. Unterdessen wurde Ronny Slusalek aus der Jugendfeuerwehr Hennickendorf für seine langjährige Mitarbeit und sein couragiertes Verhalten mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Nach dem Orientierungslauf mit zehn Stationen stand am Freitag noch ein Treffen mit Vertretern des Landesfeuerwehrverbands auf dem Programm. Am Sonnabend sind ein Neptunfest und Disko vorgesehen. Am Sonntag geht es auch für die 44 Betreuer wieder nach Hause. Sie hatten teilweise extra Urlaub genommen.

Textquelle: www.moz.de