






Trebnitz- Jahnsfelde vom 12.07.-15.07.2007 dabei
Zu Ferienbeginn trafen sich die Jugendfeuerwehren des Amtes Neuhardenberg zu einer Premiere am Gusower Baggersee. Das erste deutsch- polnische Jugendlager für Nachwuchsfeuerwehrleute wurde auf der Grundlage eines im Februar unterzeichneten Partnerschaftsvertrags zwischen der Amtsfeuerwehr Neuhardenberg und der Feuerwehr Mysliborz durchgeführt. Die Jugendfeuerwehr Trebnitz- Jahnsfelde war aus dem Amtsbereich Müncheberg dabei.


Das Jugendlager wurde von der Euroregion Viadrina finanziell unterstützt. Der Landkreis MOL übernahm die Schirmherrschaft und stellte seinen mobilen Einsatzleitstellen- Container zur Verfügung. Das Jugend THW, der DRK Kreisverband Ost, die SEG- Einheit (Verpflegung) des DRK, die Rettungshundestaffel, die Feuerwehr, die Wasserwacht und Rettungstauchern aus beiden Ländern waren die Hauptakteure des Aktionstages »RETTUNGSWESEN MOL« am Samstag. Das Miteinander der verschiedenen Organisationen wurde hier von ehrenamtlichen Kräften unter realistischen Bedingungen vorgeführt und den zahlreichen Zuschauern auf deutsch und polnisch genau erklärt.


Ein simulierter Einsatz nach einem Unfall mit acht verletzten Personen, die Suche und Rettung mit den Rettungshunden des DRK, die technische Hilfe mit dem THW, die Wasserrettuung und Rundfahrten mit dem Boot des THW-Ortsverbandes Seelow waren Höhepunkte des Tages. Auch an ein großes Eis für alle Kinder war gedacht. Zuvor hatten sich bereits die 200 Jugendlichen und Betreuer an den Tagen zuvor bei einer Nachtwanderung, der Abnahme der Jugendflamme, einem Fußball- und Volleyballtunier näher kennen gelernt. Die Müdigkeit nach den langen Disco Abenden und den Workshops stand den Teilnehmer aber nur kurz im Gesicht. Denn Frank Zohles, Ortswehrführer von Neuhardenberg hat mit seinem Organisations- Team in den Wochen zuvor viel Freizeit investiert und alle Kraft daran gesetzt, damit bei den Teilnehmern keine lange Weile aufkommt. Zu Beginn der Ferien stand Spaß, Sport, Spiel und Erholung der Jugendlichen auf der Tagesordnung.


Bereits am Mittwochabend reisten die ersten Helfer zum Aufbau der Zelte an, bevor es am Donnerstag ernst wurde. Das regnerische Wetter der letzten Tage sollte sich dann aber langsam verabschieden und entschädigte alle am Samstag und Sonntag mit strahlendem Sonnenschein. Am Sonntag musste das Lager dann wieder geräumt werden. Bevor die offizielle Verabschiedung statt fand, sprangen die meisten noch einmal ins kühle Nass. Andere hatten noch mit aufräumen zu tun. Pokale, Urkunden, Geschenke wechselten den Besitzer. Worte des Dankes und der Anerkennung schallten immer wieder aus den Lautsprechern am Strand, bevor sich alle am Mittag verabschieden mussten.

