







Wieder ist ein Schuljahr zu Ende und die Zeugnisse sind durch die Lehrer an die Schüler übergeben. Nun freute sich jeder auf die Sommerferien. Besonders für die Kameraden der Jugendfeuerwehren Trebnitz, Müncheberg, Hoppegarten und Hermersdorf hieß es rein ins Vergnügen und ab nach Münchehofe zum Kreisjugendfeuerwehrlager. Hier treffen sich jedes Jahr viele Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis Märkisch - Oderland zu vier tollen und erlebnisreichen Tagen. Auch dieses Jahr hatte sich das Vorbereitungsteam, um den stellv. Kreisjugendwart Andre Strehmann, viele kleine Überraschungen überlegt. Anreise war Donnerstag, der erste Ferientag. Kreisjugendwart Wolfram Lorke, Kreisbrandmeister Willi Rossow und der Kreisfeuerwehrvorsitzende Götz Madel begrüßten die knapp 195 Jugendlichen aufs herzlichste und wünschten schöne und spannende Tage im Lager. Vertreter der Sparkasse MOL nahm die Gelegenheit war und übergaben dem Kreisfeuerwehrverband eine Spende in Höhe von 2183 Euro, die dem Jugendlager zugute kommen soll.

Nach der Begrüßung ging es zu Fuß ins benachbarte Obersdorf zum dortigen Sportplatz am Haussee. Hier hatten die Kameraden der FF Hermersdorf schon fleißig den Platz hergerichtet. Die eintreffenden Jugendwehren konnten Volleyball und Fußball spielen oder einfach nur am Lagerfeuer die Seele baumeln lassen. Wer Lust hatte konnte unterdessen unterm Sternenhimmel nach Diskomusik, aufgelegt von DJ Daniel - FF Bruchmühle-, das Tanzbein schwingen. Zur vorgeschrittenen Zeit machten sich die ersten Jugendwehren auf den Heimweg. Auf diesem Weg mussten sie allen Mut zusammen nehmen, denn es erwartete sie viele Überraschungen die ihnen das Fürchten lehrten. Alle Jugendwehren kamen erschöpft, müde aber glücklich im Lager an.

Der nächste Tag begann für alle Jugendfeuerwehren mit einem gemütlichen Frühstück. Danach begann das Volleyballturnier, welches sich über alle Tage des Lagers zog. Für den Nachmittag hatten die Verantwortlichen einen Ausflug nach Buckow ins Kino organisiert. Der gezeigte Film begeisterte alle und war sehr lustig. Am Abend hatten alle Jugendfeuerwehren Freizeit und konnten sich nach Lust und Laune im Lager bewegen. Einige nutzen die freie Zeit um baden zu gehen, Spiele zu spielen oder sich auf die Miniplaybackshow vorzubereiten.

Am Samstag wurde das Volleyballturnier fortgesetzt. Die Jugendkameraden konnten noch mal so richtig von den Schulstrapazen abschalten, bevor es am Nachmittag zum Neptunfest ging. Das Neptunfest konnte nach Jahren der Entbehrung endlich wieder einmal durchgeführt werden. Alle waren total gespannt, wer denn nun getauft werden sollte. Als die ersten Auserwählten vom Neptun getauft worden waren, musste abgebrochen werden, da eine Gewitterfront in Anmarsch war. Schnell mussten alle Sachen zusammen gepackt werden und wir schafften es gerade noch so trocken ins Lager zurück. Nachdem Gewitterregen wurde der Grill angezündet und es wurden viele leckere Würste gegrillt. Unser LagerDJ machte sich in der Zwischenzeit daran seine Platten auszupacken und diese aufzulegen. Als das Buffet restlos geplündert war, versammelten sich alle Jugendfeuerwehrmitglieder zur Miniplaybackshow. Es machte sehr viel Spaß den Jugendfeuerwehren bei ihren Präsentationen zu zusehen. Großen Spaß machte es wieder der JF Bruchmühle zu zusehen, da diese wieder eine Tanzeinlage, eigens für das Jugendlager einstudiert hatte. Ein weiteres Highlight war das Entzünden der Schwedenfeuer. Diese rückten die Tanzfläche ins richtige Licht und es verbreitete sich eine richtig gute Stimmung unter den Kindern und Jugendlichen.

Am Sonntag nahte der Abschied. Die Sachen mussten gepackt werden und die Zimmer ordentlich verlassen werden. Beim Abschlussappell erlebten alle noch eine Überraschung. Da das Neptunfest nicht zu Ende gebracht werden konnte, bat Neptun (der noch einmal eigens dafür aus den Tiefen der Meere nach Münchhofe kam) alle Täuflinge, die auf seiner Liste standen zu sich, um die Taufe vollziehen zu könne. Einige bekamen einen Schreck, ließen sich dann doch von Neptun taufen und tranken den Leckeren Saft der weiten Meere. Nach der Verabschiedung durch die Lagerleitung ging es dann doch ziemlich geschafft nach Hause.

Andre Strehmann
JF Hermersdorf