







Man soll die Feste feiern wie sie fallen! Getreu diesem Motto brachen am 27.August 9 Jugendfeuerwehrmitglieder und 2 Betreuer der Feuerwehr Müncheberg in die Partnerstadt Hohenwestedt(Schleswig-Holstein) auf, um der Einladung zur "Hohenwestedt-Woche" gerecht zu werden. Nach atemberaubender,5-stündiger Fahrt wurden wir gegen 21:00Uhr freundlich in der Rettungs- und Feuerwache Hohenwestedt begrüßt. Trotz fortgeschrittener Stunde und mächtig Kohldampf, entschlossen wir uns das Essen zu verschieben, um erst einmal Ausstattung und Fahrzeuge der Feuerwehr zu begutachten. Hier war nicht nur die Feuerwehr, sondern auch der Rettungswagen und der Wirtschaftshof, in einem Gebäude, stationiert. Nach dieser "Verzögerung" ließen wir uns das Essen dann doch schmecken und fuhren anschließend in unser Nachtquartier. Dort richteten wir uns schnell ein und ließen den Abend, oder besser den Morgen (es war halb 2), bei ein paar Runden Billard ausklingen. Am Samstag ging es gleich nach dem Frühstück zur Stadtbesichtigung. Als wir dann zurück gelaufen kamen, ging es auch sofort wieder los ins Jugendfeuerwehrzentrum(JFZ) nach Rendsburg. Das JFZ bestach durch seine Ausstattung und natürlich auch durch die Lage, direkt am Nord-Ostsee-Kanal.
So kann es auch keinen verwundern, dass wir uns mehr für die vorbeifahrenden Containerschiffe, als für die Vorträge des JFZ-Leiters interessierten. Unsere Neugier wurde aber befriedigt als wir später unter der Eisenbahnhochbrücke, mit der weltweit einzigartigen Schwebefähre fuhren. Danach ging es auch schon wieder zurück nach Hohenwestedt, ins Freibad wo wir uns alle wieder abkühlten. Kurze Zeit später ging es zum Grillabend, bei dem wir Kraft für die Eröffnungsfeier der Hohenwestedt-Woche sammelten. Es wurde ein fröhlicher Abend, bei dem wir aber merkten, daß es Unterschiede zwischen uns und unseren Gastgebern gab, ein Fest zu feiern. Es war zwar ein gewaltiges Festzelt aufgebaut, aber der Großteil der Leute stand doch lieber draußen. Ob es an der Live-Band lag? Eher nicht! Aber auch der schönste Tag geht zu Ende und wir gingen zufrieden nach Hause. Am Tage unserer Abfahrt standen wir durch eine Unstimmigkeit eine Stunde zu früh auf. Dort bedeutet viertel Acht, nicht wie bei uns 7:15 Uhr, sondern viertel nach Acht, also 8:15 Uhr. Trotzdem waren alle munter, als wir uns gegen zehn bei unseren Gastgebern verabschiedeten und Richtung Heimat aufbrachen. Auf der Rückfahrt wäre es dann fast passiert, 20 km Stau vor uns, dem zum Glück auf der allerletzten Ausfahrt ausweichen konnten. So kamen wir, leicht verspätet, aber zufrieden um 15:45 Uhr in Müncheberg an.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen unseren sieben Betreuern bedanken, die ständig ihre Zeit für uns opfern.
Patrick Hanke
Jugendfeuerwehr Müncheberg